UNO JAH MA & STEEL STRING
Roots-REGGAE - basierend auf indischer Spiritualität
MO 05.01 IM TREIBHAUS / Innsbruck
Eine
international besetzte Band aus Deutschland. Im Zentrum von
SteelString stehen Frontman Uno Jahma sowie die technisch hervorragenden
Gitarristen und Background- Sänger Christian Minor und
Maxim Joker. Mit diesen drei Musikern bietet Steel String ein
Potential, wie es bei deutschen Reggaebands selten zu finden
ist. Alle drei verfüggen über eine solide musikalische
Ausbildung, sie haben das intellektuelle Format, sich mit Reggae,
Rasta und asiatischer Spiritualität ernsthaft auseinanderzusetzen
und sie rocken,was das Zeug hält
Die Musiker der durchstartenden Band leben eine indische Spiritualität,
die sich in ihrer Musik -- feinster Reggae in der Tradition
der späten 1970er Jahre -- textlich und kompositorisch
niederschlägt. Mit sieben Musikern -- Keyboards, Drums,
Bass, Percussion und die erwähnten drei -- spielt Steel
String eine Reggaeshow, die beim Publikum phasenweise zu Ekstase
führen kann. Das Programm von Steel String setzt sich aus
ruhig groovenden und Up Tempo- Nummern zusammen, immer abwechslungsreich
komponiert, mit großem Sinn für Nuancen und Unterhaltungswert.
Das große Pfund der Sieben ist die Kombination von zeitlosem,
internationalem Songwriting ("Makeda", "Music")
und das hohe technische Niveau. Mit diesen Features unterscheidet
sich Steel String von den meisten Reggaebands Deutschlands.
Rechtzeitig zum Treibhaus-Gig erscheint am 2. Januar 2009 ihr
Debut-Album "To The Root" über Soulfire Artists
/ Rough Trade im Handel. Hier ist sich eine junge Band ihrer
Qualität und ihres Potentials bewusst.
MONO
& NIKITAMAN
Zu Viele Dicke Kinder Tour
2009
Do.
08.01.2009 - Arena - Baumgasse 80 - 1030 Wien
Fr.09.2009 - Orpheum - Orpheumgasse 8 - 8020
Graz
Mono
& Nikitaman sind auf der Überholspur und der Countdown
zu Album No. 3 ist nun offiziell eröffnet!
Mit der Singleauskopplung "Schlag Alarm" verkürzen
Miss Mono und Chiefrocker Nikitaman die Wartezeit. Ausgestattet
mit "mehr Platz als Intercities"¹ hat sich die
perfekte Kombination in den Mittelpunkt gespielt und bleibt
"Ausser Kontrolle".
Ausverkaufte
Shows und Tourneen, mitsingende Fans mit den verschiedensten
Backgrounds sprechen eine deutliche Sprache: Mono & Nikitaman
haben sich mit ihrer druckvollen, positiven wie unabhängigen
Art ein eigenes Publikum erspielt, was ihren Status als Vorzeige-Indie
Band nur untermauert.
Vorverkauf:
Tickets
sind auf www.musicticket.at bzw. im Musicticket-Shop (Skodagasse
25, 1080 Wien), in jeder Bank Austria (Ermäßigung
für Ticketingkunden und MegaCard-Members) und unter 01/24924,
bei Ö-Ticket unter 01/96096 oder www.oeticket.com, bei
wienXtra-Jugendinfo unter 01/1799 sowie bei Ticket Online unter
www.ticketonline.at bzw. 01/88088 erhältlich.
MARIZA
im
FESTSPIELHAUS ST PÖLTEN am 17.01.2009 : 19:30
Kuturbezirk
2, 3109 St.Pölten
Die
Mozambiquanerin, deren Seele im alten Lissaboner Stadteil
Mouraria tief verwurzelt ist, veröffentlichte 2001 ihr
erstes Album »Fado em mim« (»Fado in mir«),
das in Portugal mit vierfachem Platin ausgezeichnet wurde
und sie in die internationale Szene katapultierte. 2002 sang
sie im New Yorker Central Park, in der Hollywood Bowl und
auf dem WOMAD-Festival. Im Folgejahr wurde Mariza mit dem
BBC-Radio-Award zu einer der drei besten Weltmusik-Künstlerinnen
gekürt. Seither gab sie Konzerte in ausverkauften Häusern
wie der Carnegie Hall in New York, der Royal Festival Hall
in London oder der Oper in Sidney. Marizas sensationelles
Album »Transparente« wurde in 35 Ländern
veröffentlicht und erreichte in Portugal Platz 1 der
Charts. Dänemark ernannte Mariza zur internationalen
Botschafterin für die Arbeit und den Geist von Hans Christian
Andersen. Bei dem Weltevent »Africa Calling« trat
Mariza an der Seitevon Peter Gabriel, Youssou N'Dour und Angélique
Kidjo auf. Live-CD und DVD »Mariza Concerto em
Lisboa«,aufgenommen 2005 bei einem Konzert im Torrede
Belém Garden vor 20.000 Besuchern, wurden zu einem
Verkaufsschlager. 2007 kam der Film »Fado« des
gefeierten spanischen RegisseursCarlos Saura heraus, in dem
Mariza als Ikone dieser Musikrichtung herausgestellt wurde.
Im Spätsommer 2008 erscheint ihr neues Studioalbum bei
EMI.
Kuturbezirk 2, 3109 St.Pölten
Ska
Night mit Che Sudaka
LatinSkaRaggaPunk aus Barcelona
am 23.01.2009 / 20:30
Ort: ARGEkultur Salzburg 5020 Salzburg, Josef-Preis-Allee
16
Che
Sudaka wurde aus der Straßenmusik-Szene Barcelonas geboren
und vereint Musiker aus Argentinien, Spanien und Kolumbien.
Ganz der sozialen Gegenkultur verbunden, handeln ihre Texte
von den Problemen der Immigration, sozialer Ungerechtigkeit
und Krieg. Ihre multikulturelle Einstellung drückt sich
in spanischen, katalanischen, baskischen, englischen und italienischen
Songs aus, die jene explosiven Kräfte aus Punk und Reggae
vereinen, welche die Band live so einzigartig macht und in
Reviews und Rezensionen oft in die Nähe der legendären
Mano Negra rückt ...
Geschichte & Co
Che
Sudaka vereint argentinische und kolumbianische Musiker, die
ursprünglich in Buenos Aires unter dem Namen Correcaminos
bekannt wurden, bevor sie gemeinsam nach Barcelona zogen.
Dort lösten sich die "Roadrunner" auf, um zugleich
einem neuen Projekt den Weg zu öffnen. Che Sudaka war
das Produkt aus musikalischer Experimentierfreude und dem
Kampf ums Überleben und entstand im Umfeld der Straßenmusik-Szene
der Mittelmeer-Hafenstadt. Straßen, Bars, Metros und
die Vorortzüge der Cercanía waren die ersten Bühnen,
auf denen die Jungs neben ihrem musikalischen Zusammenspiel
auch ihr Unterhaltungstalent schulten. Clownerie, Improvisation
und voller Einsatz waren Grundvoraussetzung, um den Hut zu
füllen. Und diese Energie und Bereitschaft, dem Publikum
alles zu geben, sind bis heute das herausstechende Merkmal
dieser Band.
Ihr
Debüt "Trippie Town" (2003) widmeten sie dem
"Plaza del Trippie" (Plz. George Orwell) in Barcelonas
Altstadt, Treffpunkt für Strassenmusiker aus aller Welt
und Inspirationsquelle für ein Fusion verschiedenster
Stile. So reich an musikalischen Einflüssen präsentierte
sich auch ihr Erstlingswerk, zehn Songs führten den Hörer
auf eine Reise durch Reggae, Ragga, Rumba, Drum&Bass und
argentinische Folklore.
Erstmals
international bekannt wurden Che Sudaka durch ihren Beitrag
"Sin papeles" (ohne Papiere) auf dem Sampler "La
Colifata", welcher die Mestizo-Szene Barcelonas präsentiert.Ihre
musikalische Entwicklung wurde nicht zuletzt auch durch die
Freundschaft zu Manu Chao und Radio Bemba geprägt. Für
die Produktion ihres zweiten und aktuellen Albums "Alerta
Bihotza" (2005) konnten sie dessen Bassisten Gambeat
gewinnen, der neben dem härteren und direkteren Sound
auch für die Ausarbeitung ihrer extrem energetischen
Live-Präsentation mitverantwortlich zeichnet.
Nachdem
Che Sudaka bereits im Herbst 2005 und 2006 zwei furiose Touren
durch Deutschland, Holland, Österreich und die Schweiz
absolviert und allerorten verschwitztes und glückliches
Publikum hinterlassen haben, werden die hyperaktiven Herren
aus Barcelona im Sommer 2007 erneut ausziehen, um mit Latin-Punk,
Ska und Ragga-Reggae für eine gerechtere Welt zu kämpfen.
MELLOW
MARK
PYRO
MEZ + THE RUFFCATS
26.01.2009 - 20:00h - Szene Wien
Sie
gelten als Dreamteam auf sämtlichen Festival- und Clubbühnen,
als absolutes Live-Powerhouse. Das jüngste Album Metropolis
des weltreisenden Echo-Gewinners Mellow Mark fand eher in
feinen Akustik-Sets seine Umsetzung. Bei uns bietet der charismatische
Singer-Songwriter nun wieder das Kontrastprogramm: große
Bühne, volle Energie, pure Party! Und sein kongenialer
Partner Pyro Merzi ist mit von der Partie! Dieser hat auch
sein bereits zweites, viel beachtetes Album Pyro
veröffentlicht. Zusammen mit den Ruffcats, die sich über
die letzten Jahre einen Namen als wahrscheinlich beste Reggae-Crossoverband
in Deutschland gemacht haben, bringen die beiden Entertainer
nun wieder ihre ganz eigene Stilmixtur auf die Bühne:
Reggae, Soca, Ska, Hip-Hop, Soul und Rock. Anfang 2009 veröffentlichen
sie ein gemeinsames Album, als Vorbote gibt es bereits die
Single Yeah Yeah Yeah: ein musikalisches Freudenfeuer,
hier trifft Party auf Spirit, Uptempo Rap auf mellowdischen
Gesang, eine Socafest mit Tiefgang!
[DE]
MELLOW MARK
http://www.mellowmark.de
http://www.myspace.com/mlomark
PYRO
MERZ
http://www.myspace.com/pyromerz
THE
RUFFCATS
http://www.myspace.com/ruffcats
26.01.2009
Live from Buena Vista
"The Havana Lounge"
20:00h - Wien - Konzerthaus - Die Helden des
Son sind zurück
Havannas
Stadtteil Buena Vista ist seit den 30er Jahren Synonym für
einen Brennpunkt kubanischer Musiktradition. Es gibt einige
traditionelle Kompositionen, die diesen Stadtteil und seine
inspirierende Wirkung auf die Musiker vergangener Generationen
behandeln.
LIVE
FROM BUENA VISTA THE HAVANA LOUNGE gibt Einblick in
die Vielfalt der traditionellen Stilrichtungen des Son, die
in und um Buena Vista in einer Art Schmelztiegel zusammenfanden.
Chan
Chan sowie in Europa noch unbekannte Son-Klassiker und neue
Kompositionen im traditionellen Stil werden dem deutschen
Publikum in einer großen, ursprünglichen Besetzung
dargeboten. THE HAVANA LOUNGE ist eine Vereinigung von Top
Stars der traditionellen Szene Havanna´s, zu der viele
bekannte Namen zählen.
Als
Topstars wirken mit: der Sänger Julio Alberto Fernandez,
der auf dem Album mit Compay Segundo zusammen den Titel "Amor
de Loca Juventud" sang und auch über viele Jahre
mit Compay Segundo arbeitete. Mit Julienne Oviedo ist das
jüngste Mitglied des Buena Vista Social Club
als Zauberer der Percussions und Timbales mit
von der Partie.
Die
Sängerin Teresita Garcia Caturla ist die einzige Frau
der Afro Cuban All Stars und versprüht diese
grazile Mischung zwischen sprühenden Funken und
zart duftender Blume. Auch Sie arbeitete über Jahre
mit Ibrahim Ferrer, Compay Segundo und vielen anderen Stars
der kubanischen Szene zusammen. Weiter wirken Yanko Pizaco,
Trompeter aus dem weltberühmten Wim Wenders Musikfilm,
und Daniel Ramos Alayo, Trompeter der Afro Cuban All
Stars, sowie Rodolfo Peruchin Argudin, Pianist
des legendären Tropicana, mit.
Zu
dieser Konstellation gesellen sich junge Musiker, die sich
mit Ihrem handwerklichen Können ebenfalls der traditionellen
Musik ganz verschrieben haben. Unterm Strich erlebt der Zuhörer
mit "LIVE FROM BUENA VISTA THE HAVANA LOUNGE" akustische,
handgemachte Musik vom Feinsten. Der besondere Reiz liegt
wie in keiner anderen Musik, in einer perfekten Mischung verschiedenster
kultureller Einflüsse, die die kubanische Identität
auch als Ganzes ausmachen.
Che
Sudaka
Mittwoch,
28. Jänner, 20:00 Uhr
/ Posthof
Che
Sudaka leben in Barcelona, im Stadtteil Raval, dem alten gotischen
Viertel der Stadt. Lange Jahre war das eine verrufenes, verfallendes
Viertel, das magisch all die Leute anzog, die sich kaum eine
normale Wohnung leisten konnten. Immigranten aus aller Herren
Länder also, legale wie illegale, arbeitende wie arbeitslose.
Und natürlich jede Menge Künstler und Musiker.
Che
Sudaka besteht aus vier Argentiniern und zwei Kolumbianern,
die nach Spanien kamen, um hier ihren Lebensunterhalt als
Musiker zu verdienen. Als Lateinamerikaner kommt man meistens
mit dem Flugzeug und einem Touristenvisum nach Spanien. Ist
das Visum abgelaufen, dann ist man sin papeles, ohne Papiere,
also ein Illegaler. Aus stolzen Argentiniern, Kolumbianern,
Venezuelanern werden dann ganz schnell Sudakas, wie sich selbst
nennen, Kanaken, die mehr geduldet als willkommen sind. Che
ist übrigens kein Vorname, Che ist Mapuche, die Sprache
der argentinischen Ureinwohner - und heißt Freund.
Straßenmusik
ist ein hartes Brot. Wie viel Geld sich über den Tag
in den Hüten oder Töpfen sammelt, mit denen die
Musiker ihren verdienten Lohn einsammeln, kann man nie voraussagen.
Ob es reicht, erst recht nicht. Che Sudaka sind eine große
Band, das hat den Vorteil, dass sie auf den ziemlich lauten
Straßen Barcelonas kaum zu überhören sind.
Um über die Runden zu kommen, sind sie 8 Stunden am Tag
oder mehr unterwegs. Manchmal sitzen nur ein paar Gelangweilte
auf den Terrassen leerer Cafés, manchmal aber sammelt
sich auf einem Platz schnell ein Haufen junger Leute um die
Band, und wenn der Funke erst einmal übergesprungen ist,
dann kann die Party auch mal länger dauern.
Straßenmusiker
in Spanien sind auch gern mal in Bars und in Bahnhöfen
unterwegs. Oder in U-Bahnwagen, was streng verboten ist. Und
weil es da unendlich viele Kontrolleure in den Zügen
und Security auf den Bahnhöfen gibt, artet die Situation
gern mal zu einem Räuber-und-Gendarm-Spielchen aus: wird
ein Security-Mann gesichtet, packen die Musiker blitzschnell
ihre Instrumente ein und ergreifen auf der Stelle die Flucht.
Der
allererste Song, der von Che Sudaka auf CD zu hören war,
handelte übrigens von den sin papeles', den rechtlosen,
illegalen Einwanderern, und ist verewigt auf dem "Colifata"-Sampler,
einer für die Szene in Barcelona wegweisenden Veröffentlichung.
Einmal abgesehen davon, dass er Bands wie Che Sudaka erstmals
eine CD für den Straßenverkauf in die Hand gab,
lenkte er auch die Aufmerksamkeit vieler Musikinteressierter
und auch vieler Musiker auf die Szene. Amparo Sánchez
zum Beispiel, besser bekannt unter dem Namen Amparanoïa,
ist über "Colifata" auf Che Sudaka gestoßen,
fand die Band großartig und ist deshalb als Gastsängerin
auf dem neuen Che-Suduka-Album zu hören.
Auf
dem Cover von "Mirando el mundo al revés
sieht man einen kleinen Jungen, der sich nach vorn beugt,
die Hände auf der Straße, und uns durch die gespreizten
Beine anlacht. Und was sieht er? Die Welt, wie sie auf dem
Kopf steht. "Mirando el mundo al revés" eben.
Es ist bereits das dritte Che-Sudaka-Album. Die Band ist inzwischen
längst über den Status einer reinen Straßenband
hinausgewachsen, sie spielt längst in klassischen Rockclubs,
und da sind dann auch Schlagzeug, E-Gitarre und Keyboards
im Einsatz. Aber einmal abgesehen davon, dass sie sich sehr
viel Mühe gegeben haben mit Samples, Geräuschen
und Sprachfetzen, die immer wieder untergemischt werden, sind
sie doch bei purer Straßenmusik geblieben. Akustische
Gitarren, Akkordeon, Bass und alle möglichen Arten von
Trommeln - das reicht auf der Straße, das reicht auch
auf CD. Mit Folk-Musik im klassischen angloamerikanischen
Sinn hat das überhaupt nichts zu tun, mit Mano Negra
in deren Anfangsphase umso mehr, mit Manu Chao sowieso. Che
Sudaka sind clever genug, aniemanden zu kopieren, obwohl doch
manches vertraut klingt. Sie kochen ihre eigene Straßenmusik-Mischung
aus Rap, Dancehall, Cumbia, Samba und Punk zusammen, und die
verbreitet auf jeden Fall immer guter Laune, auch wenn die
Texte oft eher ernst sind.
Ska-P
wurde 1994 in Madrid gegründet. Gemäß Bandlegende
war es eine prophetische Erscheinung in Gestalt eines streunenden,
dreibeinigen Katers namens López, die zur Entstehung
dieser Musikgruppe führte. Dieser Kater ist noch heute
das Symbol und Maskottchen der Gruppe.
Der
Bandname wird als eskape ausgesprochen, und ist
ein Wortspiel aus ¡escape! (was übersetzt eine
Aufforderung zum Entfliehen/Entkommen bedeutet) und der Musikrichtung
Ska-Punk.
Ska-P
begann als reine Hobbyband und pendelte sich stilistisch schnell
auf Ska-Punk mit sozialkritischen Texten ein. Angeprangert
werden u. a. Gewalt, soziale Kälte, Stierkämpfe,
das Verbot von Marihuana/Drogen, Zeitarbeitsfirmen, Globalisierung,
Kriege und die Konsumgesellschaft, was jedoch nicht dem bekannten
Babylon-System entspricht, da sie strikt anti-religiös
sind. Politisch geben sich die Bandmitglieder als Anarchisten
und Anti-Kapitalisten. Zudem setzen sich die Mitglieder sowohl
in den Texten ihrer Lieder, als auch bei öffentlichen
Äußerungen für die wirtschaftliche Unabhängigkeit
Lateinamerikas ein. Trotz der im Grundsatz anti-kapitalistischen
Haltung veröffentlicht die Band ihre Alben auf dem Major-Label
BMG und weist dabei insbesondere in Spanien auch große
kommerzielle Erfolge auf. Inzwischen ist Ska-P die bekannteste
spanische Skapunk-Band. Ska-P erlangte zwischenzeitlich auch
in Italien, Deutschland, Frankreich, der Schweiz, Österreich
sowie in Lateinamerika einen hohen Bekanntheitsgrad.
Guadalajara
Guadalajara
ist ein Phänomen. Gegründet wurde die aus Feldbach
in der Steiermark stammende 7-Köpfige Ska-Formation im
Jahre 1998 basierend auf dem legendären Western-Satz
Sprengen wir die Bank von El Paso und teilen die Beute
in Guadalajara.
Durch
unermüdliches Touren wurdes sie zu einer der bekanntesten
Alternativbands Österreichs. Ausschlaggebend für
ausverkaufte Konzerte und die große Fanbase ist die
explosive Live-Show des 8-köpfigen Kollektivs in Verbindung
mit ihrer einzigartigen, im Punkrock verwurzelten, Mischung
aus Ska, Rock und Popmusik. Bei diesen Jungs merkt man, dass
jede Faser ihres Köpers das fühlt, was in der Musik
steckt: Pure Energie.
Irie
Révoltés
Zitat:
"Haut les bras, les rebelles sont là,
singen Irie Révoltés. Hoch die Arme, die
Rebellen sind da. Wenn Irie Révoltés mit
ihrer energiegeladenen Mischung aus Reggae, Ska, Dancehall
und HipHop die Bühne stürmen, bleibt kein Arm unten.
Die Brüder Mal Élevé und Carlito reißen
das Publikum mit ihrem einprägsamen, zweistimmigen Gesang
gemeinsam mit Rapper Silence mit. Doch Irie Révoltés
verkörpern mehr als eine schweißtreibende Bühnenshow.
Nous restons critiques, heißt es in ihren
meist französischen Lyrics. Wir bleiben kritisch.
Seit ihrer Gründung 2000 bringt die neunköpfige
Band das begeisterte Publikum auf unzähligen Konzerten
zum Springen und sorgt so dafür, dass ihre gesellschaftskritischen
Inhalte bis ins europäische Ausland weite Kreise ziehen.
Über Skycap/ Rough Trade veröffentlichten sie 2006
ihr erstes offizielles Album Voyage. Die Single
Soleil landete bei den SWR3-Hörercharts auf
Platz drei und beim Leserpoll des Magazins Riddim
auf Platz vier der besten nationalen Lieder. Bevor die Band
im Oktober 2007 drei Wochen lang durch Deutschland, die Tschechische
Republik und die Niederlande tourte, zogen sie sich in ihren
Proberaum zurück, um an neuen Stücken zu feilen.
Die nächste Zeit werden Irie Révoltés nun
dazu nutzen, ihre neuesten Tracks auch im Studio festzuhalten.
Die Band wird also sicher einige Überraschungen im Gepäck
haben, wenn sie sich pünktlich zum Festivalsommer 2008
wieder auf Reise begibt. Und wer schon auf einem ihrer Konzerte
getanzt hat, weiß, um Irie Révoltés richtig
kennen zu lernen, muss man sie live erlebt haben... "
PETER
FOX feat. Cold Steel
Mi.
18.02.2009 - Orpheum/Graz
Do. 19.02.2009 -Posthof Linz (großer Saal)
Mo. 09.03.2009 - Gasometer
Natürlich
muss man von Seeed sprechen, wenn man von Peter Fox spricht. Schließlich
ist Peter Fox aka Pierre Baigorry als Enuff eins von 3 Sänger
- E´s bei SEEED. Nach gefühlten 828 Auftritten quer
durch Europa, drei gefeierten Alben, Top Ten Erfolgen,
Gold- und Platinauszeichnungen, macht sich der Gründer von
Europas erfolgreichster Marching Band nun selbständig.
Keine halben Sachen. Erstklassige Produktion. Auf höchstem
Niveau gereimte deutsche Texte. Gerne auch mit Pathos. Dafür
ohne Peinlichkeiten. Alles neu für Deutschlands Musiklandschaft.
Alles auf Hochglanz poliert. Abriss und Wiederaufbau. Filmmusik
zum Dänzen.
Alle
Fans in der ausverkauften Arena Wien dürfen sich von den
Live-Qualitäten von Peter Fox überzeugen - und aufgrund
des großen Erfolges wird es im Frühling 2009 noch
einmal die Möglichkeit geben, PETER FOX feat. COLD STEEL
live in Österreich zu erleben!
Prince
Zeka - Makoul
26.02.2009 in der Szene Wien
ein
von ihm entwickelter Stil, der Soul, Rap und Rumba Congolaise
zu einer erfrischend neuen Mischung verbindet, und dem er mit
seiner warmen Stimme, die zungenbrecherischen Rap ebenso souverän
meistert wie gefühlvollen Soul, seine unverwechselbare
Klangfarbe verleiht.
Das
Besondere an seiner Musik ist die enorme Vielschichtigkeit der
Töne und Rhythmen: melodiösen Soul verschmilzt er
mit rhythmischen Elementen des Hip Hop, Funk und Afro-Beats,
er singt und rappt in Französisch, Suaheli, Englisch oder
Lingala, und auch Einflüsse aus dem Soukous - der Musik
seines Herkunftslandes Zaïre - sind deutlich hörbar.
Diese musikalische Vielfalt spiegelt sich daher auch in den
Instrumenten wider: neben der klassischen Bandausstattung von
Gitarre, Bass, Keyboard, Schlagzeug und Percussion tauchen auch
afrikanische Instrumente auf.
In
seinen Texten thematisiert Prince Zeka Alltagserfahrungen ebenso
wie politisch aktuelles Geschehen. Er transportiert mit seiner
Musik Botschaften der Gleichberechtigung und des Respekts, vermittelt
darüber hinaus aber ein Lebensgefühl, das getragen
ist von der Vision einer neuen und positiven Kultur der Freiheit
und Solidarität.
Prince
Zeka's Musik ändert Hörgewohnheiten, und damit vielleicht
auch vorgefasste Meinungen über "afrikanische Musik"
und kulturelle Identitäten als unveränderliche Größen.
Er versucht, dem engen Rahmen traditioneller Zuschreibungen
zu entkommen und sprengt mit charmanter Respektlosigkeit bestehende
musikalische Grenzen, indem er aus seiner aktuellen Lebensrealität
als moderner Nomade schöpft und sich von allen Kulturen
inspirieren läßt.
Diese
Haltung drückt sich auch im Namen und in der Zusammensetzung
seiner Band DUNIA MOJA aus: DUNIA MOJA ist Suaheli und bedeutet
"eine Welt". Die MusikerInnen stammen aus allen Teilen
der Welt und verbinden ihre unterschiedlichen Talente und Erfahrungen
zu einer gemeinsamen Musik.
Jeffery
Broussard & The Creole Cowboys
Jeffery
Broussard
"Accordionist of the Year"
-Zydeco Music & Creole Heritage Awards 2007
20.03.2009 - REIGEN / Hadikgasse 62 /A-1140 Wien
Nachdem
das Management von ROSIE LEDET nach einem halben Jahr der Tournee-Vorbereitung
plötzlich gemeint hat, das (sehr gute) Angebot sei zu gering
und es müssen einige tausend Dollar mehr auf den Tisch,
haben wir die Konsequenzen gezogen und die geplante Zusammenarbeit
für den Tournee-Zeitraum 20.3. - 4.4. 2009 mit Rosie beendet.
Da
wir aber sehr gute connections nach Louisiana haben, ist ein
mehr als gleichwertiger Ersatz kein Problem!
Aller
Vorraussicht nach wird dafür JEFFERY BROUSSARD & THE
CREOLE COWBOYS die Kastanien aus dem Feuer holen. Der Sohn des
legendären Delton Broussard begann als Schlagzeuger in
dessen Band The Lawtell Playboys, selbst Innovatoren
der chilischarfen Musik Louisianas. Mit seiner Band Zydeco
Force definierte Jeffery bald den sound des Nouveau
Zydeco, den er auch in seinem neuesten Band-Projekt vorantreibt.
Nach
ihrem triumphalen Comeback vor 7 Jahren verkauft das Orchester
so viele Platten wie nie zuvor und wird weltweit gefeiert.
Das ist eine späte Ernte, die da eingefahren wird. Aber
sie ist verdient, und es ist faszinierend zu sehen, dass ein
Comeback alter Helden musikalisch tatsächlich so produktiv
sein kann.
Das
Orchestra Baobab aus dem Senegal mischt afrikanische und kubanische
Klänge und verwaltet seinen Kultstatus auf höchstem
Niveau.
Bevorzugen Sie die lange oder die kurze Version?« Balla
Sidibe mustert einen nachsichtig, als wolle er andeuten, Letzteres
sei angesichts der Temperaturen die bessere Wahl, Ersteres
aber das, worauf es hinauslaufen muss. Es ist ein schwüler
Nachmittag in Dakar, das Hemd, in dem er zu unserer Verabredung
erschienen ist, hat er vorsorglich ausgezogen und um den Nacken
geschlungen, was ihm das Aussehen eines gelassenen Veteranen
verleiht. Sein Mienenspiel signalisiert, dass ihm und seinen
Gesprächspartnern an diesem Nachmittag alle Zeit der
Welt zur Verfügung steht. Fast meint man, so etwas wie
Mitleid in seinem Blick auszumachen: Mitleid mit den Europäern,
die mit ihren Mikrofonen angerückt sind, weil sie glauben,
auf diese Weise etwas vom Geist einer Legende einzufangen.
Wir
befinden uns in einem Club am Rand der Innenstadt. »Ce
soir Baobab« steht in Kreidelettern außen angeschrieben,
drinnen haben die Techniker mit dem Aufbau für den Abend
begonnen. In wenigen Stunden wird hier ein samstägliches
Tanzspektakel steigen, bei dem Balla Sidibe und seine Mitstreiter
vom Orchestra Baobab die gefeierten Hauptfiguren sind. Die
ersten Zuschauer haben sich bereits eingefunden, plaudern
und stoßen mit einem Bier der Marke Flag an, während
sie auf das Ereignis warten. Auch für die Journalisten
aus dem Ausland steht ein Tisch bereit, doch Balla ist mit
seinen Ausführungen längst nicht am Ende. Noch eine
Episode will erwähnt sein und noch ein Umstand berichtet.
Es sind die Geschichten, die an diesem Septembertag der Musik
vorausgehen. Legenden kann man nicht einfangen, man muss sie
erzählen.
Geschichten
sind noch immer das Gedächtnis Afrikas, und vom Orchestra
Baobab gibt es so viel zu erzählen, weil hier vier Jahrzehnte
westafrikanischer Musikhistorie in einer Riege eigenwilliger
Charaktere zusammenkommen. Rudy Gomis, neben Balla einer der
vier Sänger, steht am deutlichsten für die vorherrschenden
afrokubanischen Einflüsse. Drummer Mountaga Koite beruft
sich auf die Ensembles von Charlie Parker und Dizzy Gillespie.
Barthélemy Attiso, der aus Togo stammende Gitarrist,
gibt an, von James Brown beeinflusst zu sein, und Saxofonist
Issa Cissoko, ein Spaßvogel und begnadeter Performer,
spielt einen autodidaktischen Jazz mit lokalen Einfärbungen.
Jeder der zehn Musiker bringt einen anderen Hintergrund in
die Bandgeschichte ein, und jeder vertritt ihn auf eigene
Weise. Gemeinsam ist ihnen nur zweierlei: dass die meisten
aus Griot-Familien stammen, in denen das Erbe immer schon
mündlich weitergereicht wurde. Und der Ort, der sie zum
Ensemble machte.
Es
muss ein rauschendes Nachtlokal gewesen sein, der Club Baobab.
Im Herzen Dakars gelegen, zog er nicht nur Amüsierwillige
an, hier verkehrten in den Siebzigern Minister und hohe Staatsgäste.
Der Champagner floss in Strömen, wenn sie sich in Spendierlaune
getrunken hatten, und zu besonderen Gelegenheiten kehrte sogar
der Staatspräsident ein, der berühmte Léopold
Senghor. Das Baobab war eine Schule des Lebens für das
nach ihm benannte Orchester, das an vier Abenden die Woche
zum Paartanz aufspielte. Hier fand es zu seinem Repertoire,
hier entstanden sehnsüchtige Liebesschlager mit lateinamerikanischen
Einschlag wie Colette oder Coumba, Rudy Gomis Abgesang
auf ein untreues Mädchen. Vielleicht hat es aber auch
sein Gutes, dass der Club am Ende eines bewegten Jahrzehnts
geschlossen wurde. Befreit von den Fesseln der Realität,
wird in der Erinnerung alles noch ein wenig goldener, als
es in Wirklichkeit war.
Es
muss ein rauschendes Nachtlokal gewesen sein, der Club Baobab.
Im Herzen Dakars gelegen, zog er nicht nur Amüsierwillige
an, hier verkehrten in den Siebzigern Minister und hohe Staatsgäste.
Der Champagner floss in Strömen, wenn sie sich in Spendierlaune
getrunken hatten, und zu besonderen Gelegenheiten kehrte sogar
der Staatspräsident ein, der berühmte Léopold
Senghor. Das Baobab war eine Schule des Lebens für das
nach ihm benannte Orchester, das an vier Abenden die Woche
zum Paartanz aufspielte. Hier fand es zu seinem Repertoire,
hier entstanden sehnsüchtige Liebesschlager mit lateinamerikanischen
Einschlag wie Colette oder Coumba, Rudy Gomis Abgesang
auf ein untreues Mädchen. Vielleicht hat es aber auch
sein Gutes, dass der Club am Ende eines bewegten Jahrzehnts
geschlossen wurde. Befreit von den Fesseln der Realität,
wird in der Erinnerung alles noch ein wenig goldener, als
es in Wirklichkeit war.
An
diesem Punkt hätte die Erfolgsstory zu Ende sein müssen,
wäre nicht Nick Gold aufgetaucht, der Mann, der schon
dem Buena Vista Social Club zu spätem Ruhm verhalf. Nick
hat sie alle wieder ausfindig gemacht, erzählt Balla,
den einen hier, den anderen dort, Attisso in Togo, wo er wieder
seinem ursprünglichen Beruf als Anwalt nachging, ihn
selbst bei seinem bescheidenen Brotjob als Hotelbarmusiker.
Nach zwei Jahren der Telefonate und Recherchen war fast die
gesamte Originalbesetzung wieder beisammen, bloß der
bei einem Autounfall ums Leben gekommene Laye Mboup musste
durch einen jüngeren Griot-Sänger ersetzt werden.
Natürlich waren da anfangs gewisse Verständigungsschwierigkeiten:
Nick Gold musste den Tatendurst der frisch Reformierten, die
Neues ausprobieren wollten, unter Verweis auf ihr riesiges
Repertoire dämpfen. Ein wenig schade war das, doch der
Erfolg hat ihm recht gegeben. »Ich bitte Sie«,
sagt Balla Sidibe, »ein Auftritt im Londoner Barbican
ist etwas anderes als eine Reise nach Guinea-Bissau.«
Ohnehin
haben die Frontlinien, die damals zur Auflösung des Orchesters
führten, ihre Schärfe verloren. Youssou NDour,
einst Kontrahent um die Gunst des Publikums, tritt heute als
Förderer der Band auf, und Salsa, die Kubawelle der Neunziger
beweist es, wird überall auf der Welt begeistert gespielt
und gehört. Warum also nicht auf Bewährtes vertrauen?
Mit Youssou NDours und Nick Golds Segen entstand vor
sechs Jahren Specialist In All Styles, die auch im Ausland
gefeierte Comeback-CD, und in ein paar Minuten werden wir
die Aufführung von Made In Dakar erleben, dem Versuch,
den Erfolg zu verstetigen. Wieder hat man gemeinsam im Fundus
von fast vier Jahrzehnten Bandgeschichte gegraben und Liedgut
hervorgeholt, das viele in Westafrika noch aus dem Radio kennen.
Aline etwa, einen Evergreen auf Rumbabasis, oder Nijaay, eine
schmissige, von Wahwah-Attacken auf der Gitarre vorangetriebene
Ermahnung an weibliche Fans, für den Samstagabend die
besten Kleider aus dem Schrank zu holen. Nijaay, sagt Balla,
sei einer ihrer ersten großen Hits gewesen. »Aber
ich glaube, wir hatten fast nur große Hits.«
Tatsächlich
scheint das Orchestra Baobab heute im Senegal ein ähnlich
altersloses Publikum anzuziehen wie in Europa. Als das Konzert
gegen Mitternacht endlich beginnt, wird der Raum vor der Bühne
auf der Stelle von Tänzern okkupiert, und vom gebatikten
T-Shirt über die Baseballkappe bis hin zum Grand Boubou
in Dolce-&-Gabbana-Optik ist alles vertreten. Das reformierte
Ensemble selbst glänzt mit originalgetreu rekonstruierten
Varianten ihrer großen Erfolge, ergänzt um einige
neue Stücke ähnlicher Machart. Nein, Innovation
ist hier nicht gefragt, sondern Verwaltung des eigenen Kultstatus
auf höchstem Niveau. Immerhin: In der Live-Situation
ist nicht nur deutlicher hörbar, wo die Einflüsse
liegen beim Son nämlich, beim Bolero und beim
nigerianischen Highlife sowie beim Rocksteady und Roots-Reggae
, man erkennt auch, wo das Orchester selbst seine Spuren
hinterlassen hat: im Salsa, den es kubanischer interpretiert
als manche Kubaner, vor allem aber im Latin Rock eines Carlos
Santana.
Einmal,
es war nach einem Konzert in San Francisco, erzählt Balla
zum Abschied, sei Carlos Santana höchstpersönlich
hinter die Bühne gekommen. Es herrschte großes
Durcheinander, man habe ihn erst richtig erkannt, als er seinen
Hut abgenommen hatte. Attisso, der schon immer ein großer
Anhänger von dessen Musik war, sei auf die Knie gegangen,
um dem Meister zu huldigen, doch der habe es nicht zugelassen,
sondern das Orchestra Baobab als die wahren Meister bezeichnet.
»Das war natürlich ein Moment großen Stolzes
für uns«, sagt Balla Sidibe. Wer weiß, vielleicht
wird Carlos Santana auf einer ihrer nächsten Platten
mitspielen. Angefragt ist er schon, und ausschließen
soll man im Leben nichts. Aber das wäre noch mal eine
andere Geschichte
MANOLITO
SIMONET Y SU TRABUCO
Kubas-Salsa-Pianist
Nr. 1 und seine 15-köpfige Band
Ein Vulkan mit Salsa-Eruptionen!
Donnerstag, den 2. April; um 22 Uhr im Floridita
Der
in Camagüey geborene Manuel Simonet Perez beschäftigte
sich bereits schon in der Kindheit liebend gerne mit Musik
- und ganz besonders intensiv mit dem Piano. Der junge Mann
wurde auch prompt mit knapp zwanzig Jahren als Pianist der
Band Maravilla de Florida, damals das führende
Tanzorchester Kubas, engagiert.
Vor
15 Jahren machte sich Manolito Simonet selbständig und
gründete in Havanna seine eigene Gruppe "Trabuco"
(abgeleitet von der alten Bezeichnung für eine schwere
Kanonenbatterie!!!) und gehört seitdem zu den absoluten
Topformationen Kubas.
Unzählige
Salsahits, mehrere Auszeichnungen (u.a. zweimal als Kubas Musiker
des Jahres) und viele Auslandstourneen haben aus Manolito
y su Trabuco eine fixe Größe der internationalen
Salsaszene gemacht. Einige seiner Konpositionen gehören
zu den bekanntesten Salsasongs überhaupt. Marcando
la distancia z. B. fehlt in keiner Latino Disco und El
aguila wurde 1999 von der amerikanischen Musikakademie
ASCAP zum Salsasong des Jahres gewählt. Die Aufnahme von
Victor Manuelle verkaufte sich über 1,5 Millionen Mal.
Beeindruckend
an Manolitos Arbeit ist, dass er keine aktuellen Entwicklungen
wie z. B. die Timba verpasst, aber auch nie den Faden zur traditionellen
kubanischen Musik, dem Son, verliert. Seine Beziehung zum Son
stellt Manolito auch als Produzent in einer Vielzahl von CD-Aufnahmen
immer wieder unter Beweis.
MANOLITO
SIMONET Y SU TRABUCO die Salsa-Eruption!
Accordion Tribe
Montag, 06. April 2009,
19.30 Uhr, Mozart-Saal
Ob
Tango, Wienerlied, Klezmer, Zydeco oder Musette: Das Akkordeon
spielt in vielen Musikkulturen eine zentrale Rolle. Als herausragendes
Soloinstrument hat sich die klang- und ausdrucksstarke «Quetschn»
aber wohl erst mit Astor Piazzollas «Tango Nuevo»
im Bewusstsein einer breiteren Öffentlichkeit etabliert.
Zu
der Begeisterung beigetragen hat in den vergangenen Jahren
auch das Ensemble Accordion Tribe, das sich aus einigen der
weltbesten Interpretinnen und Interpreten dieses Instruments
zusammensetzt: dem Amerikaner Guy Klucevsek, der Finnin Maria
Kalaniemi, dem Schweden Lars Hollmer, dem Slowenen Bratko
Bibic und dem Wiener Otto Lechner, der mit seinen Parforceritten
durch Walzer, Weihnachtslieder und Jazzimprovisationen zur
Legende wurde. Mit eigenwilligen und hochvirtuosen Arrangements
sorgt Accordion Tribe regelmäßig für Furore.
Von folkloristisch bis abenteuerlustig ist bei den Hohepriestern
und -priesterinnen des Akkordeons alles vertreten ein
herrlich «gequetschtes» Vergnügen!
Ana
Moura & Band
Sonntag,
10. Mai 2009,
20.30 Uhr, Mozart-Saal
Mit
ihrer ausdrucksstarken Stimme, die ebenso leidenschaftlich
wie sanft und melancholisch klingen kann, zählt Ana Moura
zu den aufregendsten jungen Fadosängerinnen Portugals.
Als
Teenager verfolgte sie eine Karriere als Rocksängerin,
fühlte sich aber immer mehr zum Fado hingezogen. Es war
niemand Geringerer als Maria da Fé, selbst ein Fado-Star,
die sie einlud, ein gemeinsames Konzert zu gestalten. Mit
ihrer Stimme und ihrer Bühnenpräsenz zog Ana Moura
das Publikum sofort in ihren Bann. Von da an ging es steil
bergauf. Zu ihren Bewunderern zählen die Rolling Stones,
die Ana Moura während ihrer Tournee 2007 in einem Fadolokal
besucht haben und einluden, am Tag darauf ein Duett bei einem
großen Auftritt in Lissabon zu singen. Ana Moura begeistert
nicht zuletzt mit ihren aktuellen Texten. Live präsentiert
sie sich mit einem hervorragenden, klassisch akustischen Gitarrentrio.